One last time G'day ausDown Under...

12Aug2015

Hey everybody, 

 

one last time G'day from down under, richtig gelesen. Mein Travelyear in Australien ist so gut wie vorbei. 1 Jahr ist hingeflogen wie nichts und ich wuerde jetzt gerade am liebsten hier bleiben. 

Aber ich hab euch ja noch gar nich von meinen letzten 2,5 wochen in down under erzaehlt in denen doch das ein oder andere passiert ist. :)

Von Brisbane aus ging es mit dem Bus knappe 2 stunden down south to surfers paradise. Einem kleinen Ort, der ueber eine zauberhafte skyline verfuegt. An der Kueste entsteht diese naemlich wie aus dem nichts und endet aprubt am beach, die Skyline am Beach ist atemberaubend schoen und einfach so unueblich, das es schon wieder genial ist.

Hier verbrachte ich meine Zeit in der kleinen Innenstadt und genoss mein Dinner bei Vapiano *love* (hatte ich schliesslich auch ein jahr lang nicht)

Highlight war definitiv der Currumbin Wildlife park. Ein wenig ausserhalb der town liegt naemlich die Koala Sanctuary, eine art auffangstation fuer wildtiere und in erster linie eben Koalas. Neben dem mehr oder weniger 'ueblichen' attraktionen wie Kangarookuscheln und fuettern, Koalas in den Baeumen beobachten oder Dingos beim heulen zuhoeren, gab es auch in diesem Park 2 neue attraktionen fuer mich. Super interessant fand ich naemlich die 'tree-kangaroos', kleine wesen die angeblich dem Kangaroo sehr aehnlich sind. Deren fell jedoch eher an einen rot-orangefarbenen fuchs erinnert und vom Fell her doch irgendwie einer anderen art von tier erinnert als einem Kangaroo. 
Ausserdem haben sie einen langen schwnz wie die affen, mit dem sie im Baum herumklettern. Also ehrlich sowas niedliches habe ich selten gesehen! Sofort verliebt haha

Naja und der hoehepunkt des Tages war natuerlich das halten des Koalas! Und bevor ihr anfangt zu fragen ob er nach Eukalyptus gerochen hat: nein hat er leider nicht. Wobei ich eher weniger beurteilen kann ob er ueberhaupt gestunken hat, bei der kurzen kuscheleinheit die wir hatten... Naja immerhin ein huebsches Foto ist bei rumgekommen :)

 

Nach surfers sollte es auch schon weiter richtung Byron Bay gehen. Byron Bay ist nochmal ca. 4 stunden suedlicher und ist bekannt als Hippietown der Eastcoast. Hier findet man viele verrueckte koepfe, party, surfen, yoga und noch vieles mehr.

Zusammen mit Marije (aus Holland) verbrachte ich eine super Woche. Egal ob es das Laufen entlang des Beaches war, dem Shoppen in der town oder dem Fahrradfahren, wir hatten immer! viel spass. Ganz lustig war zum beispiel unser Volleyball tournamentf, bei welchem wir zwar leider den letzten platz belegt haben, aber trotzdem strahlend vom platz liefen, weil es einfach so viel spass gemacht hat. Ich habe diese woche in byron besonders genossen. Ausnahmsweise mal keine Deutschen um mich rum, nicht mal einer! (abgesehen von dem halb deutsch, halb brazilianischen guy). Perfekt um nochmal tief ins Backpacker-aussie leben einzusteigen.

Ein bisschen enttaeuscht war ich von der Kayak Tour die ich mit 2 Kanadiern gemacht habe. Versprochen wurde uns delfine, waale und turtles zu sehen, und wir sahen einfach mal nichts... 

Sehr zum bedauern meinerseits, volle vorfreude meldete ich mich fuer eine zweite tour an (for free weil wir ja bei der ersten nichts gesehen haben) und diese wurde noch am selben tag abgesagt, da das wetter zu turbulent war.... also keine delfine fuer die Nina..

Sehr geil war auch der Sunrise am bekannten Lighthouse in Byron. Der oestlichste Punkt des australischen Festlandes, somit das erste stueck aussie land das den ersten Sonnenstrahl abbekommt. Zusammen mit den maedels habe ich glaube ich den schoensten Sonnenaufgang meines Lebens gesehen und diesen sehr genossen, an den klippen zum ozean.

Und dann ging es auch schon wieder weiter! Woolgoolga sollte mein naechstes Ziel sein. Hoert sich verrrueckt an, liegt daran das es ein aboriginal name ist. Hier wurde ich vom Shuttle abgeholt und es ging richtung MOJOsurf! 5 Tage hiess es fuer mich surfen, surfen,surfen!

Der Tagesablauf startete meistens recht frueh, da die erste surfstunde dann schon so gegen 7 uhr war. Fruehstuecken, ab in den Wetsuit und an den Strand. Warm machen, SurfBoard schnappen und hop ins Wasser. Nach knappen 2 Stunden versuchen auf dem Board zu stehen ging es auch schon wieder raus aus dem Wasser, aufwaermen und Lunch essen, Fotos der Vormittagsstunde angucken, wieder in den Wetsuit und ab an den Strand und ins Wasser. Nach 2 stunden expression-session wieder raus, warm duschen, Dinner essen und entweder noch eine stunde am Lagerfeuer sitzen oder sich gemuetlich einen Film reinziehen um dann gegen 8 uhr im Bett zu sein. :D Ja so sah das dann 5 Tage aus.Es hoert sich stressig und anstrengend an, war es auch, aber es hat mega viel fun gemacht! Ich koennte sofort wieder hin. 

Nach der expression session gab es dann auch jeden Tag einen kleinen Ausflug. Sei es das Kayak fahren im Creek (wunderschoene Natur), das Golfen mit den Kangaroos auf dem Platz, oder das Ocean Rafting bei dem ich so laut geschrien habe das Marino entschied lieber ins Wasser zu springen als sich festzukrallen hahahaha. Wie auch immer. 

Eine Stunde wird mir wohl immer in Erinnerung bleiben und das war der Unterricht eines morgens mit Bryce. Da alle anderen ausser Maije und ich (achja sie ist nach byron auch noch ins surfcamp gekommen) entschieden auszuschlafen hatten wir quasi eine privatstunde. Und zur uebergrossen Freude meinerseits nicht nur den besten Surfcoach, sondern auch die unglaublich einmalige gelegenheit mit Delfinen zu schwimmen <3 Knapp 5 meter von mir entfernt schwammen ca. 6 delfine fuer eine kleine weile mit uns zusammen! Ein unglaublich aufregendes Gefuehl! Und ich kriege schon wieder nicht das grinsen aus dem Gesicht als ich das hier schreibe :)

Auch das Mojocamp ging wieder viel zu schnell um und es ist schon wieder traurig wie viele tolle Menschen man kennengelernt hat und wie schnell der abschied schon wieder da ist.

Doch auf mich warteten 2 letzte Tage Sydney.

Souvenirs Shoppen, mit der Ferry an Oper und Bridge vorbei bis nach Manly, ab ins Kino ein letztes mal Movie auf englisch gucken und natuerlich nochmal ein paar menschen aus meinem aussie adventure goodbye sagen. Deswegen ging es auf Wunsch von Colin ins Loewenbraeu ein deutsches Restaurants in the Rocks in Sydney und danach ab an den Darling Harbour und mit den Irish Girls und Julius aus Fraser abcatchen. Und dann war es auch schon soweit goodbye und adee beautiful straya. Auf ins naechste Abenteuer: Thailand here I come!!

Cheers, eure aussie Nina :)

 

P.S. achja sorry das ich hier keine Fotos hochgeladen habe, die folgen noch versprochen. Aber ich schreibe diesen Blog gerade in Chiang Mai auf einer thailaendischen Tastatur, sehr gewoehnungsbeduerftig muss ich sagen :D 

Fraser Island und noch mehr

24Juli2015

Hey everyone from Brisbane!

Nachdem wir also in Noosa gelandet waren, kam Papa in den Genuss seiner ersten Dorm-Übernachtung in Australien. Sehr zur Begeisterung seinerseits, nicht. :D

Nachdem diese überstanden war hieß es früh aufstehen und ab Richtung Rainbow Beach, von wo es mit der Ferry nach Fraser Island gehen sollte! Mit einem Trupp von 24 Backpackern und unserem Tourguide Kevin ging es gegen späten Morgen auf die Insel. Let the Adventure begin!

Auf der Insel gelandet ging es zunächst, entlang des Beaches Richtung Eurong Resort. Alles aus unseren Autos ausgeladen, Lunch gegessen und zurück ins Auto ab zum Lake McKanzie! Leider war unser erste Tag sehr vom Wolkenhimmel bedeckt und so kam der WOW-Effekt leider nicht auf. Dennoch hat mir der Lake super gefallen, auch wenn er arschkalt war.

Mc Kanzie Selfie!

 

Am nächsten Tag ging es nach gemütlichem Frühstück Richtung Champagner Pools. Eine Art natürlicher Lagunen erschaffen durch die Felsenformation. (Mein persönliches Highlight der Insel!)

Finja, anja und ich Champagner Pools!

Ein bisschen weiter nördlich ging es zum Indien Head, einer Aussichtsplattform von wo wir Wale beobachten konnten und den Wellengang fasziniert bewunderten. Nach einem Stopover zum Lunch ging es auch schon zum letzten Stop des Tages Eli Creek. Auf dem Weg dahin, fuhren wir an dem bekannten Schiffs Wrack vorbei, welches seit knapp 80 Jahren am Beach von Fraser Island liegt. Das damalige 6 Stöckige Luxusschiff ist heute kaum noch wiederzuerkennen. Versunken im Sand, rostet es vor sich hin und ist die Touristenattraktion der Sandinsel. Ich kann gut nachvollziehen warum!

Schiffs Wrack unsere Autos ein Dingo!! (Wildhund) unser Tourfoto

Der Wasserlauf von Eli Creek jedenfalls, besteht aus trinkbarem Wasser und ist somit mitten auf der Insel ein Süßwasserlauf. Nach einer Runde Valleyball und dem Chillen im klaren Wasser ging es zurück zum Resort. Und dann kam auch schon Tag 3 unserer Tour.

Eli Creek Volleyball Shaddow am Strand fahren

Am letzten Tag ging es durch die Sanddünen und einem Stück „Rainforrest“ knappe 5 km return zum Lake Wabby und für ein paar von uns sogar noch darüber hinaus bis zur Aussichtsplattform! Auch wieder unbeschreiblich schön und unglaublich! Das einfach eine Wüste inmitten einer Insel existiert. Australiens Vegetation, jaja :)

durch den wald in die der Lookout we did it! Tourguide Kevin und ich und ne bottle Rum :D

Zurück in Noosa gab es dann noch eine After-Tour-Party im Hostel und es ging zur letzten Destination für Papa: Brisbane.

Morgen Abend geht der Flieger gen Heimat und bis dahin genießen wir nochmal den Blick auf die Skyline, laufen entlang der South Bank, bummeln durch die Läden und verabschieden uns für meine letzten 3,5 Wochen weit weg von zuhause.

Brisbane Skyline by Day and by night

 

Ich melde mich wenn es neues gibt!

Ich wünsche dir einen guten Flug Papa, komm heile zuhause an und jetzt kann ich sogar sagen, das ich nächsten Monat schon zuhause bin!

 

Bis bald

 

Nina :)

Whitsunday Sailing Trip

24Juli2015

Liebe Grüße von der schönsten Inselgruppe Australiens: Die Whitsunday Islands!

Aber von vorne. Nachdem wir in Airlie Beach gelandet waren und eine Nacht im Hostel verbracht hatten, hieß es Backpacks einschließen lassen, leckeres Geburtstags-Frühstück am Pier genießen und ab auf den Katamaran! Was ein schöner Geburtstag kann ich euch sagen. Mit dem Katamaran und knapp 28 Leute on board ging es Richtung Whitsunday Islands. Nachdem wir Hayman Island erreicht hatten, hieß es erstmal ab in die Wetsuits, Flossen und Brille bereit und ab zum ersten Schnorchelausflug. Was für ein Schauspiel unter Wasser nur wenige Zentimeter/Meter jede Menge bunte Fische und fabelhafte Korallen.

Nachdem ich auch ein Geburstagsständchen vom gesamten Boot bekommen hatte fuhren wir noch durch die Hook Passage bis in die Turtle Bay. Hier hieß es dann den wunderbaren Sternenhimmel beobachten, den Geburtstag ausklingen lassen und rein in die Kajüte, gute Nacht!

Guten morgen :) Schnorcheln!! Geburtstagsfrühstück

Am nächsten Morgen ging es dann auch schon mit dem Beiboot ans Festland der Whitsunday Island, um eine kurze Wanderung zum Whiteheaven Beach zu unternemen. An dieser Stelle sagt ein Bild wirklich mehr als tausend Worte! Der Lookout, ein Traum. Der Sand, so weiß und fein wie ich ihn noch nie gesehen habe. Und das Wasser, so klar und türkies wie man es sich kaum vorstellen kann.

Ihr merkt, ich bin begeistert! Im Wasser konnten wir Stingrays beobachten und Lemon Sharks wurden auch gesichtet.

Whiteheaven Beach Whiteheaven Beach Beach Cheers Lookout 

Zurück auf dem Boot ging es dann Richtung Manta Ray Bay, wo Papa und ich uns entschieden auch hier einen Tauchgang am Reef zu machen. Leider gefiel mir dieser Tauchgang nicht so gut wie meine letzten, doch Papa war sehr begeistert von dem Reef der Whitundays.auf dem katamaransunset

Über den Dolphin Point ging es dann zurück nach Airlie Beach. Während wir am 2. Tag alle sonnenbadend auf dem Deck des Katamarans chillten, hieß es an Tag zwei Blick auf den Horizont, da der Wellengang doch den einen oder anderen mit der Reling beglückte...

Was für wundervolle 3 Tage on Board der Wings 2. Super Essen, mehr oder weniger gemütliche Kajüte, super Gruppe und absolut hammer Ausblick! Nicht nur auf die Inseln, sondern auch das Beobachten der vorüberziehenden Wale und Delfine!

Zurück in Airlie Beach hieß es nochmal ein bisschen Shoppen, Sachen packen und runter Richtung Süden nach Agnes Water.

Hier war der ursrüngliche Plan zu surfen, doch leider gibt es einmal im Jahr eine Woche, wo absolut keine Wellen zum Surfen vorhanden sind, und genau die haben wir leider erwischt … sehr zum bedauern meinerseits... Alternativ entschieden wir uns entlang des SurfBeaches spazieren zu gehen, und unser Spaziergang dehnte sich schlussendlich auf fast 12 km Wanderung aus. Entlang des östlichen Strand gingen wir auf Muschelsuche und genossen am nördlichsten Beach der Region den Ausblick.

Zurück ging entlang der James Cook Bay. James Cook entdeckte 1770 Australien und soll wohl genau in dieser Bucht zum ersten mal auf australisches Land getreten sein! Aber wer weiß das schon so genau nach hunderten von Jahren...

Weiter soll es dann Richtung Noosa gehen, von wo wir eine sellfdrive 4 WD-Tour auf der größten Sandinsel der Welt gebucht haben, ich bin gespannt!

 

Cheers und bis demnächst das Papa-Tochter-Duo ;)

 

Queensland - the tropical North

24Juli2015

A big Hello from Down Under!

Der letzte Stand der Dinge war, das ich in Sydney gelandet bin.. joa das ist so nicht mehr ganz korrekt, denn es ist wieder viel passiert und wir sind ordentlich rumgekommen würde ich mal sagen.

Wir? Richtig! Mein Papa ist mich Anfang Juli besuchen gekommen! Gelandet am Flughafen den 5.07. trafen wir uns in KingsCross, dem Lieblingsviertel meiner Lieblingsstadt in Australien :)

3 volle Tage sollten wir zwei also in der Metropole verbringen, und diese waren durchaus durchgetaktet.

Tag 1 bestand zunächst daraus durch die botanical Gardens zu schlendern und den Blick auf die Opera und die Bridge zu werfen und über letzteres auch einmal drüber zu laufen. Einen Kaffee bei Starbucks und dann hat man sich ja doch viiiiiiiel zu erzählen über die letzten 10 Monate!

skylineview Botanical Gardens  Skylineview Harbour Bridge

Nach dem Dinner beim Italiener war dann auch schon Papa's erste Nacht in Australien rum, und am 2. Tag ging es sofort raus aus der Stadt in die Blue Mountains. Ein Nationalpark der knappe 100 km westlich von Sydney liegt. Sehr bekannt ist dieser für die „Three sisters“, was eine Steinformation von 3 Rocks beschreibt.

Nachdem wir auch hier den halben Tag mit Wandern beschäftigt waren, ging es knappe 2,5 Stunden mit dem Zug wieder zurück. (btw: Die Sitze in den Bahnen in Australien sind der Hammer! Lila Ledersitze gab es in unserer Bahn und man kann die Rückenlehne umklappen! Wie cool ist das denn, da macht man aus nem 2-er sitz einfach mal nen 4-er, nur weil mans kann! Sehr faszinierend :D)

three sisters and me der Papa und ich vor den blauen bergen

 

Der letzte Tag in Sydney startete nach einem gemütlichen Frühstück mit der Fahrt zum BondiBeach, einer der bekanntesten Strände um Sydney City. Von hier ging es für uns zwei zu Fuß bis nach Clovelley. Eine Art Wanderung entlang der Klippen für etwa 2-3 Stunden.

Café Bondi Beach Papa in tamarama Beach Graffiti Wall Bondi Beach

Am frühen Abend kam dann noch das kleine Highlight unseres Sydney Aufenthaltes: Der Besuch im Opera House! In 3 Akten vorgestellt wurde uns das italienische Stück „La Traviata“, mit englischem 'Untertitel'. Eine Operette, welche geprägt durch Liebe, Verrat und Intrigen ist, und die Facetten einer Oper in vollem Umpfang darbietet. In dem Stück geht es um Violetta, welche sich unglücklich verliebt, der Vater des Liebhabers versucht die Beziehung der Beiden zu unterbinden, doch die Liebe ist stärker, sodass er später einsehen muss, das diese Kinder zusammen gehören. Doch die Krankheit Tuberkulose setzt dem Prozess, und letzendlich auch der Entscheidung des Vaters, mit dem Tode Violettas, im Arm ihres Verlobten, ein Ende. Wie immer sehr dramatische Story, dennoch war es wirklich seht interessant zu sehen und vorallem zu hören, und bei einer solchen Aufführung in der Oper von Sydney live dabei zu sein! :)

opera house von außen und der blick von drinnen - Logenplatz

Den nächsten morgen hieß es dann auch mal wieder weiter, und zwar mit dem Flugzeug gen Norden Richtung Cairns. Wo es für uns zwei mit unserer Open-Water-Certification ab ins Outerreef des GreatBarrierReefs gehen sollte.

Auf uns warteten 7 Tauchgänge, 1 Übernachtung auf einer Tauchstation im Ozean und einmalige Bilder der bekannten Unterwasserwelt.

An Tag 1 ging es 4 mal ins Wasser für je 35-45 minuten, 18 Meter tief. Mal auf eigene Faust, mal mit Guide erkundeten wir das Schauspiel unter Wasser. Und das nicht nur am Tage, sondern auch in der Nacht, bzw. dem späten Abend im Dunkeln.

Diese Tauchgänge waren schon atemberaubend. Die vielen Korallen, bunten Fische und finally natürlich das Gefühl so weit tief unten am Meeresgrund zu tauchen :D haha

Ein Erlebnis welches ich so schnell definitiv nicht vergessen werde, war der Nacht Dive.

Im Prinzip ist der Unterschied zum tauchen am Tage nicht sehr anders, außer das es eben komplett dunkel ist! Man steht im Dunkeln auf dem Boot und springt ins Dunkel. In der Nacht ist dann nämlich auch die Zeit wo sich die Haie blicken lassen und die Travellys. Travellys, schlicht und einfach: Killerfische. Sie bleiben immer nah bei den Tauchern und nutzen das Licht unserer Taschenlampen um Beute zu jagen. Normalerweise streift der Lichtkegel einen kleinen Fisch und dann kann man gar nicht so schnell gucken wie dieser attackiert wird und dann hat sich das Thema: „Guck mal wie schön der ist!“ auch schon wieder erledigt. In dieser Nacht war es so, das 3 Killerfische 1 Bumpfisch zerfetzt haben! Einen Bumpfisch!!! Ich meine ich gebe ja zu es war kein ausgewachsener (die können bis zu fast 1 meter lang werden) Dennoch sind diese wunderschönen Blauschuppen recht groß und ich und auch mein Tauchguide waren sowas von perplex als wir beobachteten wie nur noch blaue Fetzten flogen.... sehr traurige Geschichte....

Nemoooooos Willy Papa beim Tauchen Selfie under water

Nach 2 Tagen rund um die Uhr tauchen machte sich das auch bemerkbar und Papa und mir fehlte jegliche Energie noch irgendwelche Bäume auszureißen oder überhaupt irgendwas zu tun, so hieß es erstmal 14 Stunden durchschlafen und dann mehr oder weniger im Hostel Bett rumhängen, denn wir brauchten ja die Energie für die nächsten Schritte ins Abenteuer in den Süden.

Von Cairns ging es dann ab nach Mission Beach! Ein schöner Strand, wie es der Name schon verrät, und so viel mehr muss man dann dazu auch gar nicht sagen :D

Cairns Lagune Mission Beach Mission Beach leaving Mission Beach :D

Vom Mission Beach aus ging es dann bis nach Townsville, von wo die Fähre nach Magnetic Island ablegt. Hier vebrachten wir die Nacht in einem Hostel, welches eine eigene Koala Sanctury besitzt und erkundeten die Insel für ein paar Stunden. Zunächst ging es zu dem Fortwalk, auf welchem wir bis zu der Spize der Insel gelaufen sind und den Ausblick von oben genießen durften. Außerdem konnten wir 1-2 Koalas sichten und waren sehr begeistert von der Alma Bay, welche an der östlichen Seite der Insel befindet. Und dann ging es auch schon wieder zurück mit der Ferry, ab in den Bus und weiter bis nach Airlie Beach!

  Koala!! alma Bay ausblick von oben

Doch davon berichte ich das nächste mal :)

Viele Liebe Grüße nach Deutschland!

 

Eure Weltenbummlerin Nina mit ihrem Papa

 

 

last Days in WA - next Destination:SYDNEY!

04Juli2015

G'day all together!

 

Nachdem mein letzter Post nun doch einige Zeit her ist, gibt es wieder viel zu berichten!

Das Arbeiten im Café hat nach wie vor immer mega viel Spaß gemacht und unser Küchenteam hat super zusammen harmoniert. Doch mein Arbeitsalltag ist dann doch eher weniger interessant für euch, denn außer das bedienen unserer Gäste, mit Kaffee und Kuchen, Breakfast und Lunch, ist jeder Tag gleich aufgebaut. Morgens früh um 7:30 am das Café eröffnen und dann von 8-15 Uhr den Gästen den Hof machen, bis man sich am Nachmittag mal wieder um sein Leben kümmern kann :D

unter diesen Mango Trees sitzen unsere Gäste und hier bedienen wir alle :)

Mein Leben neben dem Café ist garantiert nicht so aufregend wie in einer Großstadt, aber dennoch muss ich sagen haben wir das beste aus Kununurra gemacht.

Meistens gings nach der Arbeit immer sofort ins Gym, einkaufen und am Abend noch einen Film oder eine Serie schauen :) das war so das Programm unter der Woche...

Am Wochenende gings dann mal ein bisschen auf Piste. Mal in die Tavern (eine annähend Clubartige Bar) oder ins Hotel Kununurra wo es Karaoke oder Quiz Night gab :D

Partytime!! meine WG meine Lisa! Arbeitskollegin und Freundin

In den letzten 2 Wochen die ich in Kununurra genießen sollte, wollte ich dann doch noch das ein oder andere erleben, also ging es eines Abends, passend zum Sonnenuntergang, zu Kellys Knob. Ein riesiger Berg, der einem die Möglichkeit bietet über ganz Kununurra und einen kleinen Teil der Kimberleys zu schauen. Atemberaubend schön vorallem zur abendlichen Dämmerung.

Kununurra! was ein Ausblick !

 

An einem unserer freien Tage, war es dann auch mal Zeit für etwas Action, und so versammelte ich meine Leute mal zu einem Volleyball Match! Und ich muss sagen das das Match Girls vs. Boys ja wohl mal definitiv weibliche Oberhand hatte (...nicht... :D) Dennoch war es ein super lustiger Tag im öffentlichen Swimming Pool :)

international Match: Kanada, Frankreich, Deutschland, England und Argentinien :D

Ein weiteres Highlight in meiner Finalen Kununurra Zeit war definitiv das Autokino! Sooo cool, richtig retro :D

Zusammen mit meinen Mädels und ein paar Hostelbekanntschaften ging es in die Picture Gardens und der 'neue' Film PitchPerfect2 wurde von uns ordentlich gefeiert. Ich glaube als lauteste auf dem ganzen Platz habe ich andauerd lachen müssen, was Lisa neben mir immer nur mit schiefen Seitenblicken kommentierte. Aber es war einfach unglaublich amüsant zu sehen, wie der Konflikt zwischen Amerika und Deutschland dargestellt wurde. Vorallem die Darstellung des typisch deutschen Bildes anhand einer sehr charakteristisch strikten und roboter ähnlichen akapella Band brachte mich komplett aus dem Konzept, als ich im laufe des Filmes doch erschreckender weise feststellen musste, das wir deutschen doch wirklich dem Dargestellten zu 1.000% entsprechen!! Schaut ihn euch einfach selber an, dann versteht ich wie ich das meine :D haha

 

Anyway! Mein vorletztes Highlight war mein letzter freier Dienstag, den ich mit einem Katamaran auf dem Lake Argyle verbracht habe. Zusammen mit ca. 15 anderen (in erster Linie Rentner..) ging es auf, den größten See Australiens zu bewundern! Und dieser ist wirklich riesig! Und unglaublich schön anzusehen zusätzlich. Morgens gegen 10 ging es los und abends gegen 7 war ich wieder zurück. Knappe 6 stunden verbrachten wir damit den Ausblick zu genießen, zu plaudern, schwimmen zu gehen und die Sonnenstrahlen beim Fahrtwind zu genießen! Eines der Highlights war definitiv der spontane Gast, welcher sich keine 5 sek., nachdem wir alle wieder auf dem Boot waren, zeigte. Ja... ein Krokodil! Das war aber knapp! Zum glück handelte es sich dabei nur um ein fresh-water und kein Riesen Croc :) (dennoch mein erstes Krokodil in freier Wildbahn!)

Lake Argyle DAS Krokodil happy girl exploring Australia ;) Sunset

 

Ja und dann, finally kam mein letztes Wochenende... Je weiter es sich dem Ende meiner Zeit in Kununurra neigte, desto weniger wollte ich gehen... So tolle Menschen die ich hier mal wieder kennen lernen durfte und zack muss man sich trennen wenn man sich gerade gut kennt! Aber so läuft das hier in Australien. Also wurde ich nochmal an meiner letzten Freitag Nacht ordentlich gefeiert und verließ meine Heimat der letzten 2 Monate am Sonntag drauf. Sehr zum bedauern meiner Chefs, meinen Kollegen und Freunden, und finally auch mir. Doch viele spannende Travelabenteuer warten noch und die will ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

 

Achja! Und bevor ich es vergesse! Wir haben außerdem noch den Känguru Heaven besucht. Ein Ort, welcher ein Waisenhaus für die kleinen und großen Roos ist :)

Es war sehr schön zu sehen, das die Roos nicht nur überfahren am Straßenrand liegen, sondern plätze in Australien haben, an denen sie mit viel Herz aufgenommen und geliebt werden! (sorry wenn sich das so markaber anhört, ist aber leider die Wahrheit...)

hanging out :P platz für die KLEINEN... ... und die GROßEN Wallaby Baby

 

Am Sonntag ging es via Lift mit Ramona (deutsch) knapp 800km gen Norden Richtung Darwin.

Leider gelang es mir nicht den Kakadu NP dort zu besuchen, da meine Zeit zu knapp bzw. ich zu geizig war knapp 350$ AU für eine Tagestour zu bezahlen.

In Darwin hieß es also nochmal die besten Spots besuchen ein paar Leuten von damals hallo sagen und ab in den Flieger Richtung? SYDNEY!

Und von hier schreibe ich auch gerade :)

Ich melde mich wenn es neues zu berichten gibt!

 

Cheers

Eure Nina

 

P.S. Genießt das warme Sommerwetter! Ich bin gerade aus 36 Grad in Darwin ins 16 Grad kalte Sydney geflogen... brrrrr

Auf dieser Seite werden lediglich die 5 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.